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Netzgrad° · Batteriespeicher-Projektentwicklung

Dem Stromnetz fehlt Speicher. Wir entwickeln ihn.

Netzgrad entwickelt Batteriespeicher-Projekte (BESS) im Rhein-Main-Gebiet — von der Flächensicherung über Netzanschluss und Genehmigung bis zu Bau und Betrieb. Für Flächeneigentümer heißt das: planbare Pacht über Jahrzehnte. Für Unternehmen: niedrigere Stromkosten durch eigene Speicher.

Der Markt, in dem wir bauen — Deutschland 2026
+290 %
Großspeicher-Zubau im 1. Quartal 2026 gegenüber Vorjahr
48 GWh
genehmigte oder im Bau befindliche Projektpipeline
75 GWh
prognostizierte installierte Kapazität bis 2030
0,5–2 ha
genügen für einen Großspeicher-Standort
Warum jetzt

Drei Gründe, warum Speicher das Projekt der Stunde sind.

Wind und Sonne liefern immer mehr Strom — aber nicht immer dann, wenn er gebraucht wird. Batteriespeicher schließen genau diese Lücke. Und seit 2026 ist der Weg dafür so kurz wie nie.

/01

Das Netz braucht Flexibilität

Je mehr Erneuerbare, desto größer die Schwankungen. Speicher nehmen Überschüsse auf und geben sie in Knappheitsstunden ab — sie stabilisieren das Netz und werden dafür bezahlt: über Strompreis-Arbitrage, Regelleistung und Flexibilitätsmärkte.

/02

Baurecht seit 2026 vereinfacht

Speicher ab 1 MWh sind im Außenbereich privilegiert (§ 35 Abs. 1 Nr. 11 BauGB), wenn sie im 200-Meter-Radius eines Umspannwerks liegen oder mit einer EE-Anlage verbunden sind. Das verkürzt Genehmigungen um Jahre — netznahe Flächen sind dadurch wertvoller geworden.

/03

Erlösmodelle sind gereift

Großspeicher werden heute algorithmisch an Day-Ahead- und Intraday-Märkten sowie in der Regelleistung vermarktet. Die Geschäftsmodelle sind bankfähig — deshalb fließt institutionelles Kapital in die Anlagen, nicht in Versprechen.

Für Flächeneigentümer

Welche Fläche gesucht ist.

Nicht jede Fläche eignet sich — aber die richtige ist bares Geld wert. Das sind die Kriterien, nach denen wir prüfen:

Größe

Ab ca. 0,5 Hektar. Ideal 0,5–2 ha, zusammenhängend und möglichst eben. Auch Teilflächen größerer Grundstücke.

Netznähe

Nähe zum Umspannwerk ist Trumpf. Im 200-m-Radius greift die Baurecht-Privilegierung; auch wenige Kilometer können funktionieren — wir prüfen die Anschlusssituation.

Flächenart

Acker, Grünland, Gewerbe- oder Konversionsfläche. Gerade ertragsschwache Rand- und Restflächen sind oft perfekt geeignet.

Zuwegung

Erreichbar für LKW. Eine befestigte Zufahrt oder die Möglichkeit, eine anzulegen, genügt.

Was Ihnen die Fläche bringt

  • Pacht pro Standort statt pro Hektar — marktüblich sind je nach Netznähe vier- bis fünfstellige Jahresbeträge, in Spitzenlagen mehr
  • 20–30 Jahre Laufzeit mit indexierter Pacht — Einnahmen, die mit der Inflation mitwachsen
  • Kein Verkauf: Die Fläche bleibt Ihr Eigentum
  • Rückbau gesichert — vertraglich vereinbart und über eine Rückbaubürgschaft abgesichert
  • Keine Kosten, kein Risiko: Prüfung, Gutachten und Genehmigung trägt der Projektträger

Die konkrete Pachthöhe hängt von Netzanschluss, Genehmigungsfähigkeit und Zuschnitt ab. Nach der kostenlosen Flächenprüfung erhalten Sie eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn die Fläche nicht geeignet ist. Das erspart Ihnen Jahre in der Warteschleife anderer Anbieter.

So läuft es ab

Von der Fläche zum Speicher.

Projektentwicklung heißt: viele Schritte, ein Verantwortlicher. Sie geben die Fläche — wir übernehmen den Rest.

01

Flächencheck

Sie melden die Fläche über das Formular. Wir prüfen Lage, Netzumfeld und Baurecht — erste Rückmeldung innerhalb weniger Tage.

02

Netzanschluss-Vorprüfung

Anfrage der Anschlusskapazität beim Netzbetreiber, Bewertung von Distanz und Kosten zum nächsten Verknüpfungspunkt.

03

Flächensicherung

Options- bzw. Pachtvertrag mit klaren Konditionen: Laufzeit, Indexierung, Rückbau. Sie binden sich erst, wenn die Eckdaten stehen.

04

Genehmigung & Baurecht

Privilegierung nach § 35 BauGB oder Bauleitplanung mit der Gemeinde — inklusive Gutachten, Brandschutzkonzept und Bürgerinformation.

05

Bau & Inbetriebnahme

Errichtung mit erfahrenen EPC-Partnern, Netzanschluss, Zertifizierung und Inbetriebnahme.

06

Betrieb & Vermarktung

Algorithmischer Handel an Strom- und Regelleistungsmärkten, Wartung und Monitoring — über die gesamte Laufzeit.

Für Gewerbe & Industrie

Der Speicher hinter Ihrem Zähler.

Nicht jedes Unternehmen braucht ein Megaprojekt. Oft steht der wirtschaftlichste Speicher direkt auf dem eigenen Betriebsgelände — und arbeitet gegen Ihre Stromrechnung.

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Lastspitzen kappen

Der Speicher entlädt in Ihren Spitzenminuten — die gemessene Höchstlast sinkt und mit ihr das leistungsbezogene Netzentgelt.

Atypische Netznutzung

Wer seine Last aus den Hochlastzeitfenstern verschiebt, kann das Netzentgelt drastisch reduzieren — der Speicher macht die Verschiebung automatisch.

Eigenverbrauch & PV

Solarstrom vom eigenen Dach speichern statt einspeisen — und abends selbst verbrauchen. In Kombination mit dynamischen Tarifen doppelt wirksam.

Multi-Use-Betrieb

Wirtschaftlich wird der Speicher im Zusammenspiel: Peak Shaving, Eigenverbrauch und Marktflexibilität in einem Betriebskonzept.

Für Kommunen

Ein Nachbar, der Gewerbesteuer zahlt — und sonst nicht auffällt.

Batteriespeicher sind leise, emissionsfrei und verkehrsarm. Für Standortgemeinden bedeuten sie Einnahmen und Versorgungssicherheit — ohne die Konflikte anderer Infrastruktur.

Gewerbesteuer vor Ort

Die Betreibergesellschaft zahlt am Standort — planbare kommunale Einnahmen über Jahrzehnte.

Kommunalbeteiligung

Auf Wunsch freiwillige Beteiligung in Anlehnung an § 6 EEG (0,2 ct/kWh) — wie bei Wind- und Solarparks etabliert.

Früh eingebunden

Wir informieren Rat und Bürger, bevor gebaut wird: Brandschutzkonzept, Schallgutachten, Rückbaubürgschaft — alles auf den Tisch.

Wer dahinter steht

Netzgrad° — eine Marke der Raumgrad GmbH

Hinter Netzgrad steht die Raumgrad GmbH — ein energieberater-geführter Fachbetrieb für Klima- und Wärmepumpentechnik aus Karben. Mit Netzgrad° bauen wir unser zweites Standbein auf: die Entwicklung von Batteriespeicher-Projekten im Rhein-Main-Gebiet — als Projektträger, der Flächen, Netzanschluss, Genehmigung und Kapital zusammenbringt.

Wir sind bewusst regional: kurze Wege zu Eigentümern, Gemeinden und Netzbetreibern, persönliche Ansprechpartner statt Callcenter. Für Netzplanung, Recht und Bau arbeiten wir mit spezialisierten Partnern — koordiniert aus einer Hand. Unsere Projektpipeline in Hessen entsteht gerade: Wir suchen aktiv Flächen.

Häufige Fragen

Batteriespeicher — was Sie wissen sollten.

Welche Fläche eignet sich für einen Batteriespeicher?

Schon 0,5 bis 2 Hektar genügen. Entscheidend ist die Nähe zum Netz: Flächen im Umkreis eines Umspannwerks sind ideal — seit Januar 2026 sind Speicher ab 1 MWh im 200-Meter-Radius um Umspannwerke sogar baurechtlich privilegiert (§ 35 Abs. 1 Nr. 11 BauGB). Auch Gewerbe-, Konversions- und ertragsschwache Randflächen mit guter Zuwegung kommen infrage.

Wie viel Pacht ist für eine Speicherfläche möglich?

Batteriespeicher-Pacht wird meist pro Standort vereinbart, nicht pro Hektar. Marktüblich sind je nach Lage vier- bis fünfstellige Beträge pro Jahr — netznahe Standorte erzielen deutlich mehr als abgelegene Flächen. Die konkrete Höhe hängt von Netzanschlusskosten, Genehmigungsfähigkeit und Flächenzuschnitt ab und steht nach unserer kostenlosen Flächenprüfung fest.

Wie lange läuft ein Pachtvertrag — und was passiert danach?

Üblich sind 20 bis 30 Jahre mit indexierter Pacht. Der Rückbau ist vertraglich gesichert, in der Regel über eine Rückbaubürgschaft: Nach Vertragsende wird die Anlage vollständig entfernt und die Fläche in den ursprünglichen Zustand versetzt — ohne Kosten für den Eigentümer.

Wie sicher sind Batteriespeicher? Was ist mit Brandschutz und Lärm?

Moderne Großspeicher arbeiten mit mehrstufiger Sicherheitsarchitektur: Temperatur- und Rauchüberwachung, Brandwände zwischen den Modulen, automatische Abschaltung. Im Betrieb sind sie leise und emissionsfrei — relevanter Lärm entsteht nur während der Bauphase. Genehmigung und Auslegung erfolgen nach den geltenden Sicherheitsstandards.

Womit verdient ein Batteriespeicher eigentlich Geld?

Großspeicher kaufen Strom, wenn er günstig ist (viel Wind und Sonne), und geben ihn ab, wenn er knapp und teuer ist. Dazu kommen Regelleistung zur Netzstabilisierung und weitere Flexibilitätserlöse. Vermarktet wird algorithmisch über spezialisierte Handelsplattformen — der Flächeneigentümer trägt davon kein Risiko, die Pacht fließt unabhängig.

Was haben Kommunen von einem Speicherprojekt?

Planbare Einnahmen ohne Belastung: Gewerbesteuer am Standort, auf Wunsch eine freiwillige Kommunalbeteiligung in Anlehnung an § 6 EEG (0,2 ct pro kWh), dazu ein leiser, verkehrsarmer Nachbar, der die regionale Stromversorgung stabilisiert. Wir binden Gemeinden von Anfang an ein — mit transparenter Information statt vollendeter Tatsachen.

Lohnt sich ein Batteriespeicher auch für mein Unternehmen (hinter dem eigenen Netzanschluss)?

Oft ja. Ein Gewerbespeicher kappt Lastspitzen (Peak Shaving) und senkt damit die leistungsbezogenen Netzentgelte; in Kombination mit atypischer Netznutzung, Eigenverbrauchsoptimierung und dynamischen Tarifen wird er wirtschaftlich. Wir prüfen das anhand Ihres Lastgangs — unverbindlich.

Wer steht hinter Netzgrad?

Netzgrad° ist der B2B-Geschäftsbereich der Raumgrad GmbH — einem energieberater-geführten Fachbetrieb aus Karben. Wir entwickeln Speicherprojekte im Rhein-Main-Gebiet mit regionaler Präsenz: kurze Wege, ein Ansprechpartner, direkte Kommunikation mit Eigentümern, Gemeinden und Netzbetreibern. Für Netzplanung, Genehmigung und Bau arbeiten wir mit spezialisierten Partnern — koordiniert aus einer Hand.

Flächencheck & Kontakt

Melden Sie Ihre Fläche — kostenlos und unverbindlich.

Je mehr wir vorab wissen, desto schneller die Einschätzung. Erste Rückmeldung in wenigen Tagen — auch, wenn die Fläche nicht passt.

Lieber direkt sprechen?

06039 / 468 90 30 info@raumgrad.de
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